Lockerer Aufgalopp in Laudenbach

Zu einem freundschaftlichen Anschwitzen reiste die zweite Mannschaft der TSG Lützelsachsen am Freitagabend zur neuformierten SG Laudenbach/Sulzbach III. Während sich die Gastgeber sowohl aus ehemaligen Spielern der TG Laudenbach als auch des TSV Sulzbach zusammensetzten, wurde die TSG im Vergleich zur vergangenen Runde lediglich durch David Baritz verstärkt, der ausgerechnet aus Sulzbach den Weg nach Lützelsachsen gefunden hatte. Darüber hinaus ersetzten die Gäste aus dem Weinheimer Süden die beiden Stammkräfte Rolf Dremel und Alexander Stadler durch Timo Koch und Jens Hofmann aus ihrer ersten Mannschaft.

Während sich Koch/Hofmann in ihrem Doppel gegen Bock/Metz beim 3:0 keine Blöße gaben, hatten Baritz/Bauer, E. noch mit Abstimmungsproblemen zu kämpfen und unterlagen Vela/Stein in fünf Sätzen. Das spontan zusammengewürfelte Doppel Schröder, M./Bauer, M. benötigte im Anschluss ebenfalls die volle Distanz, um sich gegen Anders/Reinemuth knapp zu behaupten.

Die furiosen Einzel eröffnete Baritz mit einem Ausrufezeichen, als er sich mit 3:0 gegen seinen ehemaligen Teamkollegen Bock durchsetzte. Routinier Hofmann hatte beim gleichen Resultat gegen Vela keine Mühe, der trainingsfaule Schröder an Punkt 3 mühte sich zu drei erfolgreichen Sätzen gegen Stein. Danach Michael Bauer, wie gewohnt, gefangen zwischen Genie und Wahnsinn: Über volle fünf Sätze mit wunderschönen Topspin-Salven und vermaledeiten „Netz-Stumpern“ im steten Wechsel, entschied der temperamentvolle Trainigsweltmeister das Duell gegen Metz für sich. Im Anschluss behielt Koch gegen Anders deutlich die Oberhand, trotz der nassen Bälle … Erwin Bauer, in seinem Panorama etwas eingeschränkt (Gerstenkorn? d. Red.), unterlag in der Folge Reinemuth unglücklich mit 2:3, sodass beim Stand von 2:7 aus Sicht der „Frösche“ die zweite Einzelrunde eingeläutet wurde.

Hofmann gegen Bock sowie Baritz im Generationenduell mit Vela sorgten hier jedoch schnell für Klarheit; beide hielten sich mit 3:0 schadlos und empfahlen sich durchaus für höhere Aufgaben. Somit zierte nach guten zwei Stunden Spielzeit ein 9:2 für die Gäste die nicht vorhandene Anzeigetafel – ein erwartbares und für beide Seiten akzeptables Resultat.

Fazit: Lehrreiches Testspiel für beide Teams, besonders hinsichtlich der Doppelpaaarungen; Körperspannung und Bewegungsfreude auf beiden Seiten ausbaufähig, Geselligkeit nach Spielende auf internationalem Niveau.

TAGS:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.